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Religionsunterricht auf der Sekundarstufe

Auf der Sekundarstufe findet der Unterricht in der 7. und 8. Klasse ausserschulisch als Vorbereitung auf die Firmung statt.

Der Religionsunterricht soll auch auf der Sekundarstufe ein wichtiger Bestandteil in der Entwicklung der Jugendlichen sein. Er soll mithelfen, dass sich Jugendliche in dieser Welt zurecht finden können und soll Halt und Orientierungspunkte aufzeigen. 

Jedes Schuljahr ist einem bestimmten Thema gewidmet und ein Teil der Gesamtvorbereitung auf die Firmung. Der eigentliche Firmkurs findet dann im "11. Schuljahr" statt.

Hauptthema: Jesus
Ab der 7.Klasse findet der Religionsunterricht ausserschulisch in der Pfarrei statt, also nach Konfessionen getrennt, aber zwischen den Niveaus gemischt. 

Im Zentrum steht die Frage nach der Person Jesu, wer war er, welchen Einfluss hat er auf mein Leben, welche Standpunkte habe ich, wie orientiere ich mich in meinem eigenen Leben.

Hauptthema: Kirche
Die Jugendlichen haben im ausserschulischen Religionsunterricht die Möglichkeit, die Kirche wieder zu entdecken. Nicht nur das Gebäude, sondern durch das Gebäude auch die Geschichte und die verschiedenen Funktionen in einer Gemeinde und der Kirche in der Welt. 

Die Jugendlichen gehen auf Entdeckungsreise „durch“ die Kirche, erleben aktuelle Anlässe wie Fastenopfer und Sternsingen und begegnen dabei auch anderen Religionen.

Unsere Firmandinnen und Firmanden werden in Zukunft mehr sich selber und ihre Interessen einbringen können. Sie werden dabei aber auch eingeladen, mehr Verantwortung zu übernehmen. Das ist die Ausrichtung des neu erarbeiteten Firmkonzepts. Neu gestaltet sich der Weg zur Firmung in drei Etappen.

Erste Etappe: Eventjahr
Die Jugendlichen sind eingeladen, nach ihren Interessen einzelne Projekte (z.B. Kinobesuch, Kletterpark, gemeinsames Nachtessen oder ähnliches) zu organisieren und an den Angeboten der Kolleginnen und Kollegen teilzunehmen. Ziel ist es, gemeinsame Erlebnisse zu schaffen, die verbinden. Hier geht es zu den Angeboten.

Die zweite Etappe: Vorbereitungsjahr
In diesem Jahr sind die Jugendlichen zur Mitgestaltung je eines sozialen und eines religiösen Projekts eingeladen (z.B.  ein Einsatz im Alterszentrum, Vorbereitung eines Gottesdienstes oder der Firmreise, etc.). Ziel ist es in diesem Jahr, die soziale Verantwortung zu stärken und den Glauben im Lebensalltag zu verwurzeln. Hier geht es zu den Angeboten.

Die dritte Etappe: Firmkurs
Die jungen Erwachsenen setzen sich mit ihrem Leben als Christin und Christ auseinander: in einem Einzelgespräch mit einem Seelsorgenden, in Gesprächsräumen, die sie organisieren, oder an religiösen Bildungsabenden, wo sie sich mit Gottesbildern, den Gaben des Heiligen Geistes und der Kirche auseinandersetzen. Dabei ist auch die Gemeinschaft wichtig: Firmreise, Spaghetti-Essen, Gruppenabende und Gestaltung ihres Firmgottesdienstes. Ziel dieses Jahres ist es, den Glauben im Leben der jungen Erwachsenen zu verwurzeln und sie für die Botschaft und Gemeinschaft der Kirche zu begeistern.

Trix Schoch, Matthias Renner und Andreas Baumeister