Sakramente & Feiern

Spezielle Gottesdienste

Die nächsten Daten zu den hier beschriebenen Gottesdiensten finden Sie unter Pfarreiagenda.

Es ist uns ein grosses Anliegen, auch Gottesdienste für Kinder und Familien zu gestalten. Viele solcher Gottesdienste stehen im Zusammenhang mit besonderen Ereignissen im Kirchen- oder Schuljahr oder der Vorbereitung auf das Kommunionfest oder die Firmung. Auch wenn solche Gottesdienste in besonderer Weise eine bestimmte Gruppe ansprechen (z.B. Erstkommunikanten, Kinder, welche ihre Schulzeit beginnen, Zweitklässler, Firmlinge u.s.w.), sind sie stets so gestaltet, dass auch andere Kinder und deren Familien angesprochen werden. Dazu tragen das Mitwirken von Kindern und Jugendlichen, entsprechende Lieder, Texte und Geschichten, oft aber auch Bild- oder Symbolhaftes bei.

Diese Gottesdienste haben Tradition:
In Aesch gestaltet eine Gruppe von Frauen zusammen mit dem/der jeweiligen Seelsorger/in in der Regel den Gottesdienst vom 2. Mittwoch im Monat um 9.15 Uhr. Eine der Frauen bereitet den Gottesdienst vor, sucht Texte, Gebete, Lieder und Gedanken zu einem meist selbstgewählten Thema. Dann trifft sich die Gruppe, um miteinander die Vorlage zu besprechen und allfällige Änderungsvorschläge einzubringen. Texte, Gebete und Gedanken werden dann auf zwei Frauen aufgeteilt, die zusammen mit dem Pfarrer den Gottesdienst gestalten.
Die Gruppe übernimmt zusätzlich die Verantwortung, dass nach dem Gottesdienst im Pfarrhof an schön geschmückten Tischen und in heimeliger Atmosphäre bei Kaffee oder Tee und feinem, oft selbst zubereitetem Gebäck in gemütlicher Runde Gemeinschaft gepflegt werden kann.

In Pfeffingen gestalten Frauen einmal im Monat den Gottesdienst am Freitag um 9.15 Uhr zu einem bestimmten Thema, welches sie mit selbst gewählten Texten, Gebeten, Liedern und Gedanken im Gottesdienst mit dem/der jeweiligen Seelsorger/in umsetzen.
Anschliessend an den Gottesdienst laden die Frauen alle Besucher/innen zu einer gemütlichen Runde bei Kaffee und Tee in die Pfarrhaus-Stube ein.

Von Mitte Oktober bis im Mai (ausser den in Schulferien) feiern wir jeden Dienstag um 18.00 Uhr Schülergottesdienst in einer Kirche unseres Seelsorgeverbandes. Dieser Gottesdienst bietet den Primarschülern eine ihnen entsprechende Gelegenheit in das Feiern und die Atmosphäre der hl. Messe hineinzuwachsen. Auch werden die einzelnen Elemente der Messfeier erklärt, so dass das ganze Geschehen auch besser verstanden werden kann.

Zu diesen Gottesdiensten sind auch alle Erwachsenen ganz herzlich eingeladen.

Kontaktperson: Esther Sartoretti

Hier sind unsere kleinen Kinder im Mittelpunkt

Babys und kleine Kinder gehen schon bald mit allen Sinnen auf Entdeckungsreise und wachsen so Schritt für Schritt in die Welt hinein. Werden sie achtsam begleitet, stossen sie auch immer wieder auf Dinge und Situationen, in denen wir Gott erahnen können. Gott erfahren, auf seine Spur kommen, möchten wir auch im gemeinsamen Feiern. 

Mit Geschichten und Liedern von Gott erzählen, kann für Kinder und Eltern zu einem gemeinsamen, beglückenden Erlebnis werden. Oft begleiten die Geschichten, Lieder und Gebete, Eltern und Kinder auch nachher daheim im Alltag. 

Die Chinderfiir für chli und gross ist ökumenisch organisiert und wird von einer Gruppe junger Mütter zusammen mit Inga Schmidt, (ref.) Pfarrerin und Carmen Roos, (kath.) Soziokulturelle Animatorin gestaltet. Sie findet 6x im Jahr, abwechslungsweise in der reformierten und katholischen Kirche statt.

Seit über 20 Jahren hat sich eine intensive ökumenische Zusammenarbeit ergeben. Daraus erwuchs auch eine Tradition für ökumenische Gottesdienste. Regelmässig feiern wir drei „gewöhnliche“ und verschiedene spezielle ökumenische Feiern: Am Sonntag der ökumenischen Woche der Einheit im Januar in der reformierten Kirche, an Pfingsten in der katholischen Kirche Aesch und am eidg. Dank-, Buss- und Bettag auf dem Schlosshof in Pfeffingen. Dazu kommen die Gottesdienste am Rebensonntag in den Kluser Rebbergen, ein Gottesdienst mit allen Zweitklässlern, ein Erntedankgottesdienst oder eine Feier mit Tiersegnung und ökumenische Feiern am Weltgebetstag und am Flüchtlingstag.

Der Weltgebetstag ist eine weltweite Bewegung, die von christlichen Frauen aus vielen Traditionen ausgegangen ist. Jedes Jahr kommen Frauen und Männer zum Feiern eines gemeinsamen Gebetstags am ersten Freitag im Monat März zusammen. Die Bewegung ist weltweit vernetzt. Jedes Jahr stellen Frauen in der Liturgie dieses Tages ihr Land und ihre Probleme dar.

Durch den Weltgebetstag werden Frauen ermutigt,

  • die ganze Welt wahrzunehmen und nicht länger isoliert zu leben;
  • sich durch die Glaubenserfahrungen von Christinnen und Christen anderer Länder und Kulturen bereichern zu lassen;
  • die Belastungen anderer Menschen auf sich zu nehmen und mit ihnen und für sie zu beten;
  • sich ihrer Gaben bewusst zu werden und sie im Dienst der Gesellschaft zu nutzen.

Durch den Weltgebetstag wollen Frauen und Männer klar aufzeigen, dass Gebet und Handeln untrennbar sind und dass beide einen nicht zu ermessenden Einfluss in der Welt haben.

Weltgebetstag - informiertes Beten - betendes Handeln

Auch in Aesch-Pfeffingen besteht eine ökumenische Weltgebetstagsgruppe. Sie trifft sich zur Vorbereitung des Gottesdienstes vom November bis zum Gebetstag ca. 5x. Der Gottesdienst zum Weltgebetstag findet abwechslungsweise in der reformierten Kirche, in der katholischen Kirche, Aesch und in der Dorfkirche Pfeffingen statt. Er wird immer an dem Sonntagmorgen gefeiert, der dem offiziellen Termin am nächsten kommt, in Einbezug der Baselbieter Fasnachtsferien.

Haben Sie Lust in der Vorbereitungsgruppe zum oekumenischen Weltgebetstag mitzumachen, dann melden Sie sich auf dem Sekretariat.

Der Flüchtlingstag in Aesch, der weltweit von der UNO ausgerufen wird, wird in Form eines ökumenischen Gottesdienstes, alternierend und verantwortlich geleitet durch eine der drei Kirchgemeinden in Aesch und Pfeffingen, durchgeführt. Finanziell wird der Flüchtlingstag vom Sozialforum getragen. Die Flüchtlingshilfe der Schweiz gibt das offizielle Thema vor.

Der Frauenverein lädt an einem Freitag zu einer Maiandacht ein. Diese wird verbunden mit dem Besuch einer Kirche oder Kapelle in der Umgebung, welche mit einem ca. einstündigen Spaziergang oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist. Die Andacht wird vorbereitet und gestaltet von Frauen des Vorstandes zusammen mit dem Pfarrer. Anschliessend an die Andacht trifft man sich zum gemütlichen Zusammensein in einem Restaurant. Genauere Angaben dazu siehe im Kirche heute und in der Pfarreiagenda.

Der Name stammt vom alten lateinischen Gesang: Rorate coeli desuper et nubes pluant justum – Tauet Himmel den Gerechten, Wolken regnet ihn herab. Rorate heisst also: Tauet. Der Gerechte, Gott, der Messias soll in diese Welt kommen wie der Tau, der die trockene Erde zum Blühen, zum Leben bringt.

In der vorweihnachtlichen Adventszeit nimmt die Kirche seit langer Tradition diesen alttestamentlichen Ruf in besonderer Weise auf. Früher wurden täglich im Advent Rorategottesdienste gefeiert. Vielerorts gerieten sie in Vergessenheit. In den Pfarreien unseres Seelsorgeverbandes pflegen wir sie wieder seit über 20 Jahren.

In Aesch feiern wir im Advent mittwochs um 06.00 Uhr in der Kirche. Im Mittelpunkt dieser Feiern stehen Dunkel und Licht und das Singen von wunderschönen, adventlichen Gesängen. Vor dem dritten Rorategottesdienst trifft sich wer will um 05.45 Uhr bei einem der Schulhäuser oder beim Gemeindehaus und kommt mit dem Kerzenlicht in einem Sternmarsch zur Kirche. Die ganze Feier wird dann nur bei Kerzenlicht oder in völliger Dunkelheit gestaltet.
In Pfeffingen feiern wir im Advent zweimal an einem Freitag, einmal um 06.00 Uhr und einmal um 06.30 Uhr eine spezielle ökumenische Roratefeier für Kinder.

In jeder Eucharistiefeier erfahren wir Versöhnung mit Gott und untereinander. Vor Weihnachten und Ostern aber versammeln wir uns zu einem Gottesdienst, in dem wir in ganz besonderer Weise über unser Leben nachdenken, vor uns selbst und vor Gott unsere Schuld eingestehen und in der Lossprechung die Kraft zu neuem Aufbrechen und zur Versöhnung mit unseren Mitmenschen erhalten.